Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, ich lade momentan nicht mehr so regelmäßig neue Beitrage hoch, beziehungsweise lade ich gar nichts hoch und bisher habe ich überraschenderweise seit ich diesen Blog gestartet habe jede Woche ein-oder gleich mehrere Posts hochgeladen. Es ist einfach gerade viel in meinem Leben passiert und ich muss alles erstmal verarbeiten.
Aber ich denke ich bin es mir selbst und auch meinem Blog schuldig wenigstens Bescheid zu geben warum nichts online geht. Natürlich werde ich weiter bloggen, doch ich denke ich nehme mir nun die Zeit die ich brauchen werde und lade nur dann etwas hoch wenn ich es wirklich möchte. Denn ich möchte wirklich nur das hochladen, was mich selbst glücklich macht und wo ich voll und ganz dahinter stehe. Ich hoffe ihr habt Verständnis und vergesst niemals:
Selbst wenn gerade in euren Augen die Welt zusammenbricht und alles keinen Sinn mehr ergibt, es wird besser! Auch wenn es Zeit braucht und auch für längere Zeit nicht besser wird, kommt irgendwann der Zeitpunkt, indem sich alles zum Guten wendet und dies sollte man nie vergessen.
Ich denke man sollte auch über ernstere Themen reden können und nicht immer nur über die postiven Dinge. Auch ich habe kein perfektes Leben, das größte Selbstbewusstsein oder den Notendurchschnitt den ich mir erhoffe, aber das macht uns doch alle menschlich. Aber jetzt möchte ich ein bisschen über meinen Monat September sprechen und vielleicht kann ich auch dem einer oder anderen mit diesem Post helfen.
Wo soll ich anfangen...? Neben dem ganzen alltäglichen Schulstress der 11. Klasse, war ich ständig in einem hin-und her zwischen lernen und den Fahrten ins Krankenhaus. Hinzu kam ein kleiner Unfall im Schulbus, welchen ich zusammen mit meiner Freundin in diesem live miterlebte und genau mitverfolgen konnte, wie er in ein anderes Auto fuhr. Glücklicherweise ist der Familie in dem Auto nichts passiert und auch alle Schüler im Bus waren unverletzt und konnten in die Schule fahren. Nichtsdestotrotz beschäftigt mich diese Situation bis heute. Dies hingegen war alles zu verkraften und schien mich nicht so sehr zu belasten. Jedoch geschah etwas ziemlich Unerwartetes und ich kann es mir bis heute nicht erklären, da alles wirklich so schnell geschah. Kurz gefasst: Ich habe komplett miterlebt wie meine Oma ins Krankenhaus gefahren und nach 1-2 Wochen Koma-Zustand verstarb, während sich der Zustand meines Opas deutlich verschlechterte. Er ist bis heute auf der Intensivstation und es bleibt unklar ob und wie er überleben wird.
Ich hoffe ihr habt Verständnis und ich würde mich freuen,
wenn ihr mir in die Kommentare schreibt, was euch gerade beschäftigt:)
Ich weiß gar nicht wie ich dieses Gefühl beschreiben soll, aber ich fühle mich einfach wie in einem tiefen Loch und habe mich definitiv noch nie so schlecht gefühlt. Für viele mag es nun ziemlich übertrieben klingen, aber meine Großeltern waren immer wie Eltern für mich und besonders meine Oma hat mich sozusagen mit groß gezogen, wofür ich ihr mehr als dankbar bin. Es wird noch ein langer Weg werden, bis ich wieder glücklich weitermachen kann denke ich, aber ich möchte mir nun eine Pause gönnen und wie gesagt nur dann hochladen, wenn ich wirklich zufrieden bin und es mich glücklich macht.
Ich hoffe ihr habt Verständnis und ich würde mich freuen,
wenn ihr mir in die Kommentare schreibt, was euch gerade beschäftigt:)
Kirsten


Ich hab mich tatsächlich schon gefragt, warum du nicht mehr bloggst und hatte eigentlich gehofft, dass es um nichts Schlimmes geht!!! Manchmal ist es in solchen Phasen schwer, den Kopf oben zu halten und positiv zu denken und vor allem den Tod eines geliebten Menschen zu verkraften. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, diese Zeit gut zu überstehen und den Mut, weiterzumachen. Dein Blog wird auf dich warten und niemand verlangt von dir, in so einer Zeit "glückliche" Posts zu schreiben. Es ist sehr mutig, eine solche Geschichte zu teilen, du hast meinen vollen Respekt und meine Anerkennung.
AntwortenLöschenIch wünsche dir und deiner Familie viel Kraft!!! Ich bin mir sicher, dass du bald wieder lächeln kannst und an das Positive im Leben denkst.
Bleib stark!
Liebe Grüße und eine Umarmung
Lore
Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel mir dein Kommentar bedeutet! Du hast mir wirklich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und ich freue mich wirklich eine so liebe und verständnisvolle Blogleserin wie dich zu haben. Ich merke immer mehr wie sehr ich es vermisst habe zu bloggen und ich kann versprechen, es wird ganz sicher weitergehen!
LöschenLiebe Grüße und ein großes Dankeschön an dich!
Kirsten