Autumn Feelings & Changes


Surprise, es gibt mal einen Post am Mittwoch und nicht wie gewöhnlich am Sonntag, falls es jemand aufgefallen sein sollte. Irgendwie ist dieser Text und die Idee ganz zufällig entstanden und markiert auch gleichzeitig meinen 100. Post auf diesem Blog, wuhu! Es haben sich in den letzten Monaten so einige Dinge in meinem Leben verändert und genau aus diesem Grund fühlt es sich in diesem Moment richtig an, ein kleines Update zu geben und über I guess mein Leben im Hier und Jetzt zu sprechen. Übrigens lasse ich aktuell immer mehr mein Denglisch - Mischung der Sprachen Deutsch und Englisch zum Vorschein kommen und hoffe das stört euch nicht, denn es gehört zu meiner Persönlichkeit und ich möchte auf meinem Blog real sein. Irgendwie ist es nochmal eine ganz andere Atmosphäre, wenn man die Gedanken einfach fließen lässt und nicht alles genau plant, weshalb ich solche Updates gerne öfters machen möchte (natürlich nur, wenn es jemanden interessiert). Mir ist auch aufgefallen, dass die Kommentare unter den Posts immer weniger werden und teilweise ganz ausfallen, was wirklich schade ist, denn ich stecke weiterhin viel Arbeit und Leidenschaft in meine Inhalte und würde mich über Rückmeldungen freuen. Aber um hier nicht von Anfang an zu jammern, komme ich jetzt zu dem eigentlichen Thema.


new work space, Zeitungsartikel über die Umwelt & Gesellschaft, Latte Macchiato mit Hafermilch in einem Food Sharing Café
Nach einem langen Sommer, der geprägt war von vielen Eindrücken, Abschieden, Städtereisen und schönen Erinnerungen, ging es ab Herbst für mich in eine neue Welt, wenn man das so bezeichnen kann. Mit dem Abschluss in der Tasche stand für mich fest, dass ich noch nicht direkt studieren möchte und mir erstmal ein bis zwei Jahre Zeit nehmen will. Diese Zeit möchte ich nutzen, um nicht nur mein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur zu absolvieren, sondern auch um mir meinen eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden, neue Dinge auszuprobieren, Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln, neue Menschen zu treffen und mich selbst als Person näher kennenzulernen. Seit September ist es nun also geschehen, ich bewege mich im Alltag der Arbeitenden und lerne sowohl die Vor,-als auch Nachteile im Vergleich zur Schule kennen. Es ist schwer zu sagen, was besser ist, denn jeder Mensch ist anders und macht unterschiedliche Erfahrungen, aber für mich persönlich war diese Entscheidung das Beste, was ich hätte machen können. Ganz gleich vor welchen Problemen oder Hürden ich manchmal stehe, es einfach zu tun und nicht immer gleich über die Konsequenzen nachzudenken, hat mir in einigen Punkten die Augen geöffnet. Ich denke wir alle arbeiten täglich an uns und lernen im Laufe der Zeit aus unseren Fehlern, weshalb es auch für mich schön ist, meine Entwicklung auf einer Plattform wie dieser hier festhalten zu können.


Die wohl besten selbst gemachten Pumpkin Spice Muffins überhaupt, schöne Herbsttage und viel Zeit draußen verbringen
Die Zeit im Herbst nach den Sommerferien war, ist und bleibt für mich immer eine Zeit der Veränderung und Neustart. Ob Schule, Uni oder Arbeit, man kehrt wieder in den Alltag zurück oder schlägt einen ganz neuen Weg ein. Zu Beginn ist man bekanntlich noch voller Motivation, aber wenn die Tage langsam kürzer und kälter werden, merke ich immer wieder, dass ich in ein Loch falle. Das mag jetzt ziemlich negativ klingen, aber das möchte ich damit nicht ausdrücken. Es gibt einfach Zeiten, in denen man sich einfach nicht gut fühlt und alles schlecht zu laufen scheint, ganz besonders zu dieser Jahreszeit, aber wieso sollten wir uns von diesen Gefühlen beeinflussen lassen? Genau das ist mir letzte Woche nochmal bewusst geworden, als ich gestresst in meinen Bus auf dem Weg nach Hause stieg und der Busfahrer extrem schlecht gelaunt war und mich ohne jeglichen Grund anmeckerte. In diesem Moment könnte man natürlich seine schlechte Laune annehmen und sich selbst fragen, was man wohl falsch gemacht haben könnte. Aber man kann die Situation auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten und denken: Die Person hat womöglich einen schlechten Tag, wofür es viele Gründe geben kann und das hat absolut nichts mit mir zu tun. Deshalb bleibe ich einfach positiv und versuche mich nicht von der Laune anderer beeinflussen zu lassen (auch wenn das nicht immer klappt). Genau das. Wie ich jetzt aber zu diesem Thema gekommen bin? Die Antwort darauf habe ich nicht, denn wenn ich aus dem Herzen heraus schreibe, entstehen ganz zufällige Gedankengänge. Und damit möchte ich dieses kleine Update über die letzten beiden Monate zu einem Ende bringen und gehe nun mit warmen Gedanken offline.


Kirsten


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