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Welcome 2020! Nach einer etwas längeren Pause starten wir auch auf diesem Blog in das neue Jahrzehnt, auf das ich mich persönlich wirklich freue, denn es stehen viele Veränderungen und Ereignisse an. Passend zum neuen Jahr habe ich ein persönliches Vision Board erstellt. Dabei fiel mir auf, dass diese Form der Zukunftsvisionen nicht automatisch bei jedem Menschen ausgeprägt und regelmäßig angewendet wird. Wem der Begriff nichts sagt: Ein Vision Board ist ein Mittel, um Klarheit, Struktur und Fokus auf Ziele und Aufgaben zu setzen. Insbesondere für visuelle Typen ist diese Technik unglaublich hilfreich - nicht nur zur Übersicht, sondern auch als Inspiration.
Wie erstelle ich ein Vision Board?
Wenn es darum geht ein Vision Board zu erstellen, sind die Möglichkeiten wirklich endlos. Genau deshalb gibt es auch fast keinen Grund, es nicht zu tun. Ob analog oder digital - ein einziges Bild oder ganz viele, der Zeitaufwand und die Mühe, die man investiert, liegt bei einem selbst. Bisher habe ich immer analog gearbeitet. Das bedeutet, dass ich mir die Zeit nehme und eine große Collage aus Bildern und Texten erstelle, die mich inspirieren und meine persönlichen Ziele und Glücksmomente vor Augen führen. Mein liebstes Stück entstand vor ungefähr zwei Jahren, eine große Leinwand bestehend aus Bildern, die sowohl mich selbst, als auch meine Visionen für die Zukunft beschreiben. Seitdem ich diese Collage erstellt und über mein Bett gehängt habe, erfreue ich mich immer wieder daran und kann euch versichern, dass sich die Mühe am Ende immer lohnen wird. Um nun einen besseren Eindruck über den Prozess des Vision Boards zu erhalten, starten wir mit den grundlegenden Punkten, die uns zur endgültigen Version führen.
Wo finde ich Material und Inspiration?
Jeder arbeitet ganz unterschiedlich in kreativen Prozessen, was wirklich schön ist, denn nur so entstehen ganz einzigartige Stücke, die Raum für Empfindungen und Interpretation lassen. Deshalb gibt es in puncto Material eigentlich gar keine Vorschriften oder gängigen Wege für das Vision Board. Nach meiner Erfahrung eignen sich insbesondere Zeitschriften, Bücher, Fotografien & Co. als vielseitige Inspirationsquelle. Da wir aber im digitalen Zeitalter leben, sind auch Plattformen wie Instagram, Pinterest oder Stockfotos nennenswert. Falls euch interessiert, woher ich am liebsten Stockfotos nehme, sowohl für private, berufliche oder designorientierte Zwecke, lasst es mich gerne wissen, dann teile ich das natürlich gerne mit euch. Insbesondere Pinterest ermöglicht es innerhalb von wenigen Klicks und Zeitaufwand eine digitale Pinnwand zu erstellen, die man praktisch überall bei sich trägt. Für mehr Inspiration schaut gerne auf meinem Profil vorbei, dort findet ihr reichlich Material, darunter Sprüche, ästhetische Bilder und vieles mehr, dass ihr gerne nutzen könnt.
Ganz zufällig bin ich kürzlich auf die Nutzung von Instagram für Zukunftsvisionen aufmerksam geworden. Dabei fiel mir direkt auf, dass sich womöglich nur wenige dieser Technik bewusst sind. Und genau aus diesem Grund musste ich sie unbedingt auf meinem Blog mit euch teilen, da sie wirklich mind blowing ist. Die Bilder, die ihr nämlich ganz oben sehen könnt, sind nicht mit einem speziellen Programm entstanden, sondern ganz einfach mit Instagram. Dort gibt es nämlich seit einiger Zeit die unglaublich tolle Funktion des Speicherns. Ja Speichern. Hört sich im ersten Moment vielleicht banal an, verbirgt aber ganz neue Möglichkeiten und Vorteile. Um also ein Vision Board auf Instagram zu erstellen, muss man lediglich einen Ordner anlegen und entsprechende Bilder speichern, die einen inspirieren. Oft passiert es nämlich, dass ich Bilder sehe, die mich unglaublich inspirieren, ich sie aber direkt wieder vergesse, da der Algorithmus bereits neue Bilder in den Vordergrund rücken lässt. Ebenso wie bei Pinterest ist diese digitale Variante eine Möglichkeit, die eigenen Ziele praktisch on the go bei sich zu führen, da man immer wieder darauf zurückgreifen kann.
Wer sich mehr auf den Nachhaltigkeitsaspekt fokussiert und kein Fan von digitalen Varianten ist, was durchaus verständlich ist, kann natürlich auch die Natur als Medium nutzen. Blätter oder getrocknete Blumen sind nicht nur besser für die Umwelt, sondern sehen einfach wunderschön aus und werten jede Collage auf. Wie ihr also seht, findet man im Prinzip überall Material für das eigene, individuelle Vision Board. Man muss nur die Augen öffnen, denn Inspiration findet sich meist dort, wo man sie überhaupt nicht erwartet.
Was mache ich mit meiner fertigen Collage?
Wie bereits erwähnt, kann man die digitale Variante überall mitnehmen und hat sie somit immer parat. Dabei kann es aber auch schnell passieren, dass das Vision Board, Hintergrundbild, die Pinnwand oder Collage untergeht und man schnell die eigenen Ziele und Zukunftsvisionen vergisst. Deshalb empfehle ich, sich selbst als Vorsatz zu nehmen, die Wand immer wieder zu aktualisieren. Denn die eigenen Ziele und Träume verändern sich ständig, weshalb es schön ist einen speziellen Ort für Inspiration zu haben.
Die selbst gemachten Bilder, Collagen oder gar Kunstwerke sollten auf gar jeden Fall im Papierchaos oder Keller verschwinden, denn das haben sie absolut nicht verdient. Am besten platziert man sie an einem Ort, den man täglich im Blick hat. Das kann zum einen die Wand oder Pinnwand im Zimmer, Büro oder Wohnraum sein, aber auch ganz simpel der Desktop des eigenen Computers, den man unbewusst mehrmals täglich sieht und einen viel größeren Effekt auf hat, als man sich bewusst ist. Bei all den genannten Punkten, steht immer eins im Vordergrund: Nämlich die eigenen Ziele und Träume nicht aus den Augen zu verlieren und regelmäßig zu reflektieren.
Kommen wir nun aber zu meinem Vision Board und was ich mir dabei gedacht habe. Auch für mich ist es immer total interessant zu erfahren, was hinter den einzelnen Bildern steckt, die uns inspirieren und bewegen. Grundlegend finden sich in meiner Vision viele kreative, ästhetische und stimmige Bilder. Geht man diesen auf den Grund, kann man feststellen, dass ich meinen Fokus in diesem Jahr auf Kreativität, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Wandel und Reisen gelegt habe. Wenn ich andere Künstler und ihre Kreationen verfolge, motiviert es mich oft direkt loszulegen und meine Ideen zu verwirklichen. Ebenso geht es mir auch mit dem Thema Reisen, welches auch in diesem Jahr einen elementaren Teil meiner Zeit einnehmen wird. Bisher ist eine große Reise in Planung, aber da noch nichts feststeht, werde ich es auch dabei belassen. Also bleibt neugierig und wer weiß, vielleicht gibt es bald Neuigkeiten! Gehen wir nun aber weiter zu den nächsten Punkten, oder wohl eher Zielen, die ich gerne verfolgen würde. Ich nenne bewusst nicht das Wort Vorsatz, da man dies oft mit Druck und Zwang verbindet und ich genau das nicht mit meinem Vision Board ausdrücken und verinnerlichen möchte. 2020 möchte ich mehr entdecken, neue Menschen kennenlernen und ihre Geschichten hören, Neues ausprobieren, meinen eigenen Kleidungsstil noch mehr ausleben und experimentieren, viel Zeit in der Natur und nicht vor dem Bildschirm verbringen, mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen, bewusster mit meinen Mitmenschen und der Natur umgehen und einfach ich selbst sein.
Aber damit auch ihr nicht leer ausgeht, habe ich euch aus meinem Vision Board einen Hintergrund erstellt. Falls ihr ihn wirklich verwenden solltet, würde es mich natürlich sehr freuen, wenn ihr kommentiert. So weiß ich, ob meine Arbeit ankommt und inwiefern ich meinen Content in Zukunft anpassen werde. In diesem Sinne, viel Freude beim Visionieren und ein bereicherndes Jahr 2020.
Was sind eure Ziele, Pläne und Zukunftsvorstellungen?
(Müssen nicht realistisch sein, alles ist denkbar)



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