Why I don´t drink alcohol

Manchmal hat man das Gefühl anders zu sein als alle anderen. Man fällt ins Chaos der Gedanken und fragt sich, ob man denn ganz alleine diese Vorstellungen vom Leben hat. Ganz genau so geht es mir beim immerwiederkehrenden Thema Alkohol.

Disclaimer:  Das hier ist meine persönliche Meinung, Erfahrung und Einstellung gegenüber dem Thema. Das bedeutet, dass es für euch natürlich nicht genauso sein muss und jeder die gleichen Ansichten teilt. Mir ist es einfach wichtig, darüber zu sprechen und eventuell dem ein oder anderen Menschen da draußen zu helfen, der sich genauso fühlt und in bestimmten Situationen einfach nicht mehr weiter weiß. With that being said, let´s get on with the topic-

Falls ihr jetzt denkt ich komme hier mit meiner langen und erlebnisreichen Alkohol-und Absturzgeschichte, dann seid ihr definitiv nicht am richtigten Platz, denn mit meinen 19 Jahren habe ich (glücklicherweise) noch keinen derartigen Fall oder Sonstiges in der Art erlebt. Mir macht es einfach Angst, nicht zu wissen, was ich tue und wo ich bin, nur um ein Teil einer Gruppe zu sein. Das ist nämlich genau der Punkt, der erfahrungsgemäß viele dazu bewegt, Alkohol zu trinken, obwohl sie es gar nicht wollen - der gesellschaftliche Zwang. Jeder von uns gerät früher oder später in eine Situation, in der Alkohol oder andere Genussmittel konsumiert werden. 

Nehmen wir folgende Situation als Beispiel: Du bist mit deinen Freunden auf einer großen Veranstaltung (Party, Geburtstag o.ä.) und es wird zu später Stunde Alkohol herumgereicht. Die nächste Person an der Reihe, die gefragt wird, ob sie auch ein Bier trinken will bist du. Alle blicken dich erwartungsvoll an. Was du gerade erlebst, ist natürlich schon vielen anderen passiert und auch ich zähle mich dazu. Dir gehen wahrscheinlich alle möglichen Gedanken durch den Kopf, beispielsweise dass du selbst nicht trinkst und es auch eigentlich nicht vorhast, aber nun alle gespannt darauf warten, ob du auf die Einladung eingehst. Das Ende bleibt offen, denn die Entscheidung, wie du den weiteren Abend verbringen willst, liegt bei dir selbst. 

Lässt du dich von der Gruppe dazu verleiten etwas zu tun, was du eigentlich nicht willst? 
Oder bleibst du stark und ehrlich? 

Nein sagen ist nicht peinlich

Warum macht man sich eigentlich so viele Gedanken darüber, was andere denken? Jeder Mensch ist verschieden und weiß doch selbst am besten, was ihm guttut und was nicht. Wenn es also darum geht, einfach mal Nein zu sagen, fällt es auch mir schwer und ich arbeite täglich daran, dies zu ändern. Klar, man möchte nicht der Spielverderber oder die einzige Person sein, die nicht das tut, was alle machen, aber mal ehrlich: Das ist total langweilig. Ehrlichkeit und Persönlichkeit sind viel schöner und einzigartig! Deshalb seid einfach ehrlich und wenn jemand fragt, warum ihr denn keinen Alkohol trinken wollt, müsst ihr auch nicht antworten, wenn ihr das nicht wollt. 

Du entscheidest dein Limit

Eigentlich könnte man meinen, dass man diese Floskel schon viel zu oft gehört hat, doch verinnerlicht haben sie meiner Meinung nach nur sehr wenige Personen. Natürlich kann ich euch nun sagen, dass ihr euer Limit kennen sollt und welche Konsequenzen ein extremer Konsum von Alkohol hat, aber ihr seid selbst in der Lage, dies einzuschätzen und dementsprechend zu handeln. Nichtsdestotrotz ist es mir ein großes Anliegen, insbesondere für die jüngere Generation, zu zeigen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Manchmal ist es viel wichtiger, mit welchen Menschen man sich umgibt. Sehr oft erkennt man nämlich in genau solchen Szenarien, wer die wahre Freunde sind und das Beste für einen wollen und wer einen nur für das eigene Wohl ausnutzt. Denn wer dir vorschreibt, was du zu tun hast oder sich sichtlich nicht für dich interessiert, hat sicherlich auch nicht die besten Absichten.

It is all about balance 

Man kennt den Satz in Maßen hat noch keinem geschadet, den mir bereits sämtliche Familienmitglieder um die Ohren geworden haben. Und ich muss zugeben, dabei liegen sie vollkommen richtig. Ob Kaffee, Süßigkeiten oder Alkohol, alles schadet in irgendeiner Form und wenn wir uns alles verbieten, wo bleibt da noch der Spaß? Es steht jedem selbst zu, wie er sein Leben gestaltet, aber ich denke, egal um welche Form von Verbot es sich handelt, es gibt immer Rückschläge und negative Konsequenzen. Auch ich habe mir als Ziel gesetzt in verschiedenen Bereichen eine Balance zu finden, sowohl für meine körperliche, physische, als auch mentale Gesundheit. Dementsprechend arbeite ich täglich daran, mehr auf meinen Körper zu hören und ihm das zu geben, was er sich in diesem Moment wünscht. An einem Tag ist das vielleicht eine leckeres veganes Schokoeis (mit Haselnuss von Alpro, sehr empfehlenswert) und an anderen wiederum eine Gemüsepfanne mit Hummus und Sesam. Außerdem ist jeder Körper und Organismus unterschiedlich, weshalb man in verschiedenen Aspekten mehr oder weniger benötigt und verträgt. Das gilt nicht nur für den Konsum von Genussmitteln, sondern auch bei der Ernährung. Ich liebe es auch, Formate wie What I eat in a day/week auf YouTube zu schauen, aber oft vergleicht man direkt die eigene Ernährung mit dem Essverhalten der jeweiligen Person. Und genau aus diesem Grund, rate ich euch von genau diesem Verhalten ab, denn so schwer es mir selbst manchmal fällt, das Mantra you do you in mein Bewusstsein zu integrieren, sollten wir auf unsere Intuition hören. Vielmehr sollten wir unseren Körper für das wertschätzen, was er uns täglich gibt.

Ganz ehrlich, Alkohol schmeckt mir persönlich einfach nicht und ich habe auch nicht das Bedürfnis alle möglichen Sorten zu testen. Das bedeutet aber nicht, dass ich es mir komplett verbiete, im Gegenteil. Zu besonderen Anlässen trinke auch ich ein Glas Sekt oder ähnliches, aber nie eine sonderlich große Menge. Das ist meine persönliche Entscheidung und ich zwinge mich auch nicht dazu, etwas zu tun, was ich nicht möchte. Außerdem möchte ich auch nicht sagen, dass ich nie Alkohol trinken werde oder möchte, denn manche Dinge verändern sich im Leben und das ist auch vollkommen normal, aber aktuell denke ich so. Im Laufe der Zeit habe ich einfach gemerkt, dass ich eher der Kaffeetrinker bin und mir diese Form von Genuss am besten tut. Wie bei vielen Dingen im Leben kann ich euch am Ende noch eine Sache mitgeben: Tut das, was euer Körper, Verstand und eure Intuition euch sagt und nicht das, was die Gesellschaft oder andere vorgeben. Nur ihr selbst habt Kontrolle über euren Körper, ein Empfinden für eure Vorlieben und euer Limit.

Wie steht ihr zum Thema Alkohol?

0 Kommentare

Contact Form (Do not remove it)

back to top